|
| |
|
Home | |
| Fotomontagen | |
| Termine Aktuelles | |
| FAQs | |
|
Bürgerbriefe |
|
|
Größenvergleich | |
| Nützliche Links | |
|
Artikel, Infos | |
|
Bildergalerie | |
|
Impressum | |
|
| |
![]() |
Naturpark statt Windpark |
|
|
|
||
|
Der Bürgerbrief 4/2010 als pdf
Der Bürgerbrief 3/2010 steht hier zunächst als pdf zur Verfügung. |
||
|
Liebe Bürgerinnen und Bürger, Schlangenbad und Bärstadt haben mit dem geplanten Windpark das große Los gezogen. Ein mäßig geeigneter Standort soll mit besonders hohen Windrädern in unmittelbarer Nähe der Häuser bebaut werden. Kein Wunder, dass Vermarkter-Firmen wie z.B. ABO-Wind Pressemitteilungen in den Zeitungen platzieren (z.B.: Kurier am 19.3.). Es geht darum, die wirtschaftlichen Interessen zu verteidigen. Lesen Sie dazu bitte unseren zweiten Bürgerbrief:
BÜRGERBRIEF 02/2010 Liebe Schlangenbader Bürgerinnen und
Bürger, Bei Windkraftanlagen ist die Standortfrage von großer Bedeutung: Geeignete Standorte zeichnen sich durch eine hohe Windstärke (hoher Energieertrag) und durch eine geringe Beeinträchtigung von Natur und Menschen aus. 1. An schwachen bis mittelmäßigen Standorten wie Schlangenbad werden immer höhere und teurere Anlagen gebaut. Trotzdem wird in Schlangenbad selbst in dieser Höhe nur eine Durch-schnitts-Windstärke von 6,4 m/s erreicht, die nur wenig über der Grenze der staatlichen Förderung von 6,0 m/s liegt. Insgesamt wird nur ein Bruchteil des Stromes erzeugt, wie es an windstarken Standorten (Küste: 8m/s; Meer: 9 m/s und mehr) möglich ist. 2. Geld, das an einem windschwächeren
Standort investiert ist, kann nicht in einen windstarken Standort investiert werden. Die
Bundesregierung oder Hessen setzen verstärkt auf windstarke Standorte: Entweder durch Erneuerung
schwächerer Anlagen oder durch große Windparks im Meer. Deutschland will bereits in 10
Jahren 1/3 des gesamten Windstromes im Meer erzeugen. 3. In anderen Regionen Deutschlands gibt es Regelungen zu Mindestabständen zwischen Bebauung und Windkraftanlage, die die großen Höhen der neuen Anlagen berücksichtigen. Auch eine Petition an den Bundestag forderte im Januar 2010 Mindestabstände zu Windkraftanlagen, die sich an der Höhe der Windkraftanlagen orientieren (10fache Gesamthöhe der Anlage; mindestens 1.500 m), um die negativen Effekte auf die vor Ort lebenden Menschen zu reduzieren. Bei dieser Regelung dürfte kein einziges der geplanten Windräder in Schlangenbad gebaut werden. Wir veranstalten einen Wind-Stammtisch, der sich alle 14 Tage im Gasthaus „Sonne“ in Bärstadt in zwangloser Atmosphäre trifft. (siehe Termine) Es wird eine Bürger-Fragenstunde geben, an der Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an Kritiker und Befürworter des geplanten Windparks stellen können. (kommt auch auf TERMINE) Wir planen eine Fahrt zu einem Windpark (Samstag 17. April). März 2010
Es folgt die 2. Seite des Bürgerbriefes
Zitate und Informationen zu Windkraftanlagen Die Gemeinde Schlangenbad zum Landschaftsbild (22.2.2006) „Die Landschaft im Gemeindegebiet
zeichnet sich durch eine besondere Eigenart, Ruhe, Vielfalt und Schönheit aus, die es gilt, zu
erhalten und langfristig zu sichern. Ziel muss es daher sein, diesen
Wert auch als wirtschaftliches Potenzial der
Gemeinde zu erhalten und zu sichern. Dazu ist insgesamt der Charakter der Landschaft zu bewahren, und
visuelle Belastungen sind zu vermeiden.“ Jürgen Trittin zur Größe von Windkraftanlagen (23.9.2003) „Diese wirtschaftlich nicht darstellbaren Standorte sollen nicht durch immer größere Anlagen überwunden werden können. Denn dies würde die Akzeptanz der Windenergie in der Bevölkerung weiter beeinträchtigen.“ (www.bmu.de/reden/archiv/15/trittin/doc/pdf/4611.pdf) Euphorie bei Windkraft ist verflogen (5.3.2010) „Den einst größten Windpark Bayerns betrieb das Regensburger Unternehmen Aufwind ab Juli 1999 mit 6 Windrädern. Die anfängliche Euphorie ist verflogen. Auf Anfrage der Frankenpost sagte Jan-Gerd Bayerköhler, dass sich die wirtschaftlichen Erwartungen nicht erfüllt hätten. Das Ergebnis des Windparks ist ernüchternd. Wir würden im Landkreis Wunsiedel heute kein Windrad mehr aufstellen, da die Windverhältnisse viel zu schlecht sind." (www.frankenpost.de/nachrichten/fichtelgebirge/wunsiedel/art2460,1204480) Der Sozialökonom Thomas Heinzow zur Standortfrage im Binnenland (3.2.2010) „Windkraft-Anlagen im Binnenland
leisten nur einen geringen Beitrag zur Energieversorgung und zum Klimaschutz, wie unabhängige
Wissenschaftler errechnet haben. Der Sozialökonom Thomas Heinzow kritisiert nicht nur, dass die
Windanlagen rund um die Wohnorte nur etwa halb so effizient arbeiten
wie in Küstenregionen. Er kritisiert auch
die ökologischen Konsequenzen: ´Hier in Brandenburg sind die Windgeschwindigkeiten so niedrig, dass die
Windkraftanlagen nur die Hälfte des Kohlendioxid vermeiden helfen, wie es Anlagen an der Küste
tun. Trotzdem wird weitergebaut - rund 800 neue Windräder kommen jedes Jahr in Deutschland dazu.
Denn selbst zeitweiliger Stillstand lohnt sich für die Betreiber.“ ABO Wind und andere Betreiber klagen gegen Gemeinden auf Schadensersatz (2007 / 2008) „Das Wiesbadener Unternehmen ABO Wind
bereitet eine Schadensersatzklage vor. ABO Wind hatte wegen der Verzögerungen im
Planverfahren Ertragsausfälle von einer Million Euro gegenüber der Gemeinde geltend gemacht. Die Gemeinde
Nottuln hatte damals versucht, die Höhe der Anlagen auf 100 Meter zu begrenzen. Nottuln ist
übrigens nicht die einzige Kommune, die eine Klage der Windenergiewirtschaft am Hals hat. Auch die Stadt
Warendorf steckt in einer ähnlichen Bredouille. Dort geht es sogar um 10 Millionen Euro.”
Bundesverband Windenergie (BWE) zu Repowering (=Erneuerung von Windkraftanlagen) (27.1.2010) „Die Windbranche setzt große
Hoffnungen auf das Repowering. Damit ist der Ersatz bestehender Windräder durch höhere und
leistungsfähigere Anlagen gemeint. Im Repowering stecke das
entscheidende Potenzial für den Ausbau der
Windenergie in den kommenden Jahren, sagte BWE-Präsident Hermann Albers. Dringend nötig seien der
Netzausbau und neben Windanlagen auf hoher See der weitere Erneuerungsprozess alter Windanlagen an
Land. Auf längere Laufzeiten von Atomkraftwerken sollte verzichtet werden, sagte BWE-Präsident
Hermann Albers.“ Die Europäische Union zu Off-Shore-Anlagen (=Windkraftanlagen im Meer) (3.2.2009) „Die Off-Shore-Windenergie birgt
verglichen mit der an Land gewonnenen Windenergie viele Vorteile: Auf See sind die Windkraftanlagen
größer als an Land. Der Wind bläst stärker und beständiger als
an Land. Die Windturbinen geben weniger
Anlass zur Sorge bei Anwohnern. Hemmnisse für OffshoreWindenergie sind [u.a.]
Windenergieanlagen im Binnenland, mit denen sie im Hinblick auf
Finanzierung, Ausrüstung und Fachwissen
konkurrieren.“ |
||
|
BÜRGERBRIEF 01/2010 Liebe Schlangenbader Bürgerinnen und Bürger,
am
7.10.2009 beschloss die Gemeindevertretung von Schlangenbad,
Was
kann man gegen Windkraftanlagen haben? Diese Frage haben wir uns
Derart
große Windtürme beeinträchtigen zudem auch aus weiterer Entfernung
Da
wir uns zu dem Vorhaben nicht ausreichend informiert fühlen, haben
wir 4. März 2010 (Donnerstag)
Machen Sie sich
persönlich ein eigenes Bild über das geplante Vorhaben
Wir
werden Sie weiter mit regelmäßigen Bürgerbriefen über die
aktuellen
|
||
|
|
||